Bannerwerbung im Internet – auch für Immobilienmakler?

Zur klassischen Marketingmethode der Immobilienmakler gehört die Bannerwerbung. Banner sind grafische Elemente, die dazu dienen, auf die eigene Dienstleistung oder Website aufmerksam zu machen und damit den Bekanntheitsgrad zu steigern. Das Prinzip der Bannerwerbung ist ähnlich wie das einer Anzeige in Zeitungen oder Zeitschriften, nur dass die Werbefläche nicht auf Papier, sondern online ist. Ein Unternehmen bucht dabei die Werbefläche auf verschiedenen Websites, auf denen später ein Banner erscheinen soll. Mit Klick auf die Grafik werden Besucher dann automatisch auf die Webseite des Unternehmens weitergeleitet.

Ist Bannerwerbung für Immobilienmakler geeignet?

Banner Werbung eignet sich insbesondere für Selbstständige und Freiberufler, die eine Dienstleistung im Internet anbieten und nicht ortsgebundenen sind. Aber auch Immobilienmakler können von einer gut gesetzten Bannerwerbung profitieren. Hier gilt es zunächst, Webseiten ausfindig zu machen, die sich inhaltlich auf eine Region beschränkt haben und von denen man ausgehen kann, dass die meisten Besucher aus dieser Region stammen. Hier muss die Suche individuell erfolgen. Vielleicht gibt es in Ihrem Tätigkeitsgebiet eine Website, die sich mit der Kultur oder den Veranstaltungen der Stadt beschäftigt, Ärzte und Apotheken aufzählt, Einkaufsmöglichkeiten beschreibt etc. Es kann sich lohnen, die Betreiber einer solchen Info-Website anzuschreiben und nachzufragen, ob ein Bannerplatz für Immobilienmakler vergeben werden kann.
Aber auch allgemeine Webseiten eignen sich für Werbung von Immobilienmaklern, hauptsächlich deshalb, weil sie mehr Besucher anlocken und diese wiederum dazu beitragen, die eigene Webseite bei Google sichtbarer zu machen und den Bekanntheitsgrad zu steigern. Wie wir bereits erläutert haben, sollten die Marketingmaßnahmen nicht regional begrenzt sein und die Informationen so weit wie möglich gestreut werden, um auch potentielle Immobilienkäufer aus ferneren Gebieten zu erreichen. Auch wenn ein Großteil der Interessenten für eine Immobilie aus der engeren Umgebung stammt, gibt es dennoch zahlreiche Menschen, die berufsbedingt oder aus einer Familiensituation heraus den Wohnort verlegen.

Die Vorteile von Bannerwerbung

Mittlerweile kommt das Internet kaum noch ohne Grafiken aus. Ein Blogartikel bestehend aus reinem Text ist bei weitem nicht so ansprechend wie ein gut gestalteter Artikel mit passenden Bildern oder Bannern. Bilder können im Gegensatz zu einem Text, der erst gelesen werden muss, innerhalb von Sekunden Emotionen erzeugen und zum Weiterlesen animieren. Mittlerweile ist es sogar möglich, durch Animationen Bewegung in die Banner zu bringen und damit die Wahrnehmung des Lesers zu verbessern. Zudem haben Banner den Vorteil, dass sie den Leser auf neue Dienstleistungen aufmerksam machen, ohne dass speziell nach einem Namen oder einem Produkt gesucht werden muss. Passt ein Banner thematisch zu einer Website, ist es somit eine gute Möglichkeit, Kunden, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, auf die eigene Dienstleistung hinzuweisen.

Nachteil: Bannerblindheit

So schön es auch ist, regelmäßig durch Bannerwerbung auf neue Webseiten oder Dienstleistungen hingewiesen zu werden, so nervig kann es auch werden. Zahlreiche Anbieter haben die Vorteile der Banner Werbung erkannt und das Internet wimmelt nur so von bunten und teilweise schon aggressiven Bannern, die um Aufmerksamkeit schreien. Das hat zur Folge, dass immer mehr Leser zur Banner-Blindheit neigen und diese gar nicht mehr wahrnehmen, um nicht abgelenkt zu werden. Auch kommen immer häufiger AdBlocker zum Einsatz, die verhindern, dass Werbeanzeigen überhaupt eingeblendet werden.
Die AdBlocker können jedoch umgangen werden, indem die Banner so benannt werden, dass die Wörter Werbung oder Ähnliches nicht darin vorkommen. Liegt der Banner auf dem eigenen Server, ist die Chance höher, dass er von den AdBlockern nicht erkannt wird. Banner jedoch, die über Google, Adsale oder Ähnliches laufen, werden von vornherein blockiert.
Mit gut gestalteten Bannern kann man auch gegen die grellen und animierten Banner ankommen.

Die Kosten für Bannerwerbung


Wenn es sich bei dem Betreiber der Website, auf der ein Banner platziert werden soll, nicht gerade um einen Freund handelt oder die Website freundlicherweise einen Banner einbindet, der zufällig sehr gut zum Thema passt, kann man davon ausgehen, dass die Werbefläche ihren Preis hat. Dabei gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. So kann die Bannerwerbung beispielsweise über eine Pauschale berechnet werden. Hier wird üblicherweise ein Zeitraum festgelegt, über den die Anzeige auf einer Webseite eingebunden wird. Weitere Abrechnungs-Modelle beziehen sich auf die Klicks, die ein Banner auf einer Website bekommt. Dazu zählen das Cost-per-Click oder das Cost-per-action Modell. Ebenfalls beliebt ist der Preis für 1000 Kontakte.
Bei dem Cost-per-Action-Modell wird erst abgerechnet, wenn der Interessent tätig wird, zum Beispiel durch Abonnieren eines Newsletters, einer Bestellung oder durch das Anfordern von Informationen.
Die Preise variieren hier stark und sind abhängig davon, was der Betreiber einer Website festlegt. Hier spielt auch die Größe und der Bekanntheitsgrad der Internetseite eine große Rolle, ebenso die Anzahl von Besuchern und deren Verweildauer pro Sitzung.

Die Gestaltung des professionellen Banners für Immobilienmakler

Nicht jeder ist künstlerisch begabt oder hat ein Auge für gute Grafiken. Ein Banner sollte professionell gestaltet sein, denn üblicherweise verschwenden Leser nur wenige Sekunden dafür, die Banner mit einem Blick zu überfliegen. Die Anzeige muss also zum einen ins Auge stechen und zum anderen dafür sorgen, dass das Interesse des Lesers geweckt wird.
Zur Gestaltung eines Banners sollten gewisse Grundkenntnisse verschiedener Grafikprogramme gegeben sein. Viele Webseiten-Betreiber arbeiten heutzutage mit Fotoshop oder ähnlichen Programmen, die die Erstellung eines Banners vereinfachen.
Mittlerweile gibt es auch Tools, die verschiedene Layouts bereitstellen und die Gestaltung eines Banners in wenigen Minuten möglich machen. Hierzu zählt zum Beispiel Canva. Das Programm stellt zahlreiche Bilder und Hintergründe zur Verfügung, darunter auch viele kostenlose, die problemlos mit Text oder anderen grafischen Elementen versehen werden können. Unser Titelbild zu diesem Beitrag wurde ebenfalls mit Canva designt. Auch Google bietet mittlerweile ein Tool an, dass die Erstellung von Display-Anzeigen möglich macht, welche gleichzeitig auch über Google geschaltet werden können. Natürlich kann man als Immobilienmakler auch Agenturen für die Erstellung der Anzeige ausfindig machen. Diese verlangen jedoch oftmals einen höheren Preis und der Markt bietet auch hier zahlreiche Anbieter, die nicht immer alle professionell sind.

Wichtig ist es, die Grafik mit einem kurzen und ansprechenden Text zu versehen, der die Leser sofort informiert, mit welcher Dienstleistung oder welchem Thema sich ein Banner beschäftigt. Die Aussage muss klar und gut erkennbar sein, wozu eine gut lesbare Schrift beiträgt. Zudem sollte die Anzeige nicht zu aggressiv sein oder Bildmaterial enthalten, dass schon beim ersten Anblick abschreckt. Auch übertrieben animierte Banner sind eher kontraproduktiv für eine Webseite, die Animation sollte daher dezent gehalten werden. Von Vorteil kann es sein, wenn der Betrachter des Banners direkt durch einen kurzen Text (wie z.B. “Hier klicken”) zum Agieren aufgefordert wird.
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