MIt E-Mailmarketing für Immobilienmakler zum Erfolg

Der Versand von Newslettern ist in der Emailbranche ein durchaus erfolgsversprechendes Marketing Tool, wenn man ihn denn richtig einsetzt.
Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten und im schlimmsten Fall kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

So funktioniert E-Mailmarketing

Das E-Mailmarketing ist im Grunde ein simpler Trick, um sich bei Kunden und Geschäftspartnern immer wieder in Erinnerung zu bringen. Sinn und Zweck des Newsletters ist es daher gar nicht vorrangig, einen Interessenten dazu zu bringen, aufgrund des Newsletters eine Immobilie zu kaufen, diese Chance ist auch wirklich äußerst gering. Ziel des Newsletters ist es vielmehr, dem Interessenten oder dem Geschäftspartner den eigenen Namen immer wieder positiv in Erinnerung zu rufen, so dass dieser, wenn er die Dienste eines Immobilienmaklers benötigt, sofort weiß, an wen er sich wenden möchte.
Dieses Prinzip erklärt auch bereits die größte Schwierigkeit des E-Mailmarketings: Der Immobilienmakler muss mit seinen Newslettern präsent sein, darf den Kunden damit aber auf gar keinen Fall belästigen oder nerven.
Dazu bedarf es einer gut strukturierten, ausgeklügelten Newsletter Kampagne, die einen Mehrwert für den Kunden bietet, anstatt ihn nur mit nutzlosen Informationen zuzuspammen.

Weniger ist mehr – das gilt auch im E-Mailmarketing

Die erste Frage, die sich im Hinblick auf eine Newsletter Kampagne stellt, ist die Frage nach den E-Mailadressen. Ohne E-Mailadresse eines Kunden, Interessenten oder Geschäftspartners lässt sich keine Kampagne starten, aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Der ein oder andere mag nun dazu neigen, große Adressvorräte aufzukaufen, die überall im Internet angeboten werden, ganz nach dem Motto viel hilft viel. Das ist jedoch gerade bei einem gut geführten Newsletter eines Immobilienmaklers oftmals hinderlich, da mit diesen Adresskäufen meist nicht die optimale Zielgruppe erreicht wird.
Was nützt ein Newsletter Empfänger, der keinerlei Ambition hat, eine Immobilie zu erwerben und auch kein Interesse an dem Thema hat? Oder ein Abonnent, der sich gerade vor wenigen Monaten ein Eigenheim gekauft hat? Oder ein Abonnent, der eine Immobilie in Bayern sucht, während man selbst regional in Norddeutschland tätig ist?
Besser ist es da, selbst eine kleine Zielgruppe aufzubauen, über die der Immobilienmakler möglichst viele Informationen hat, als einen großen Pool anonymer, vielleicht sogar veralteter und ungenutzter E-Mailadressen zu haben und bei der Newsletter Kampagne im Trüben zu fischen.
Vielmehr bietet sich also die eigene, bereits vorhandene Datenbank an sowie der Gewinn von Abonnenten über eine Landing Page oder den eigenen Blog. Über spezielle Landing-Pages und gut platzierte Sign-Up-Formulare gelingt es meist recht schnell, eine respektable Anzahl an Abonnenten zusammenzubekommen. Wichtig ist dabei auch, nicht zu aggressiv auf die Newsletter-Anmeldung zu beharren. Kunden sind leicht genervt, wenn sie ein und dasselbe Anmeldungsfeld 5-mal hintereinander weg klicken müssen und die Chancen, dass sie sich doch noch für den Newsletter eintragen, sinken dadurch eher. Förderlich sind dagegen Gratis-Geschenke beim Anmelden für den Newsletter, wie zum Beispiel der kostenlose Download eines Whitepapers oder eines E-Books zu einem relevanten Thema.
Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist die rechtliche Situation in Deutschland.
In Deutschland ist es nicht erlaubt, potentiellen Kunden unaufgefordert E-Mails und Newsletter zu schicken.
Der Empfänger muss vielmehr ausdrücklich zustimmen, dass er diese E-Mails erhalten möchte. Dieses Verfahren nennt sich „Opt-In“ Prozess und wird üblicherweise dadurch gelöst, dass der zukünftige Abonnent beim Einschreiben in den Newsletter dem Versand ausdrücklich, beispielsweise durch Anklicken einer Checkbox zustimmt.
Im Gegenzug ist ein „Opt-out“ Verfahren, bei dem der Kunde selbst vermerken muss, dass er keinen Newsletter Versand wünscht, nicht zulässig.
Am besten ist es, das sogenannte „Double-Opt-In“ Verfahren zu wählen, bei dem sich der Kunde für den Newsletter Versand einträgt und diesen in einem zweiten Schritt durch einen Aktivierungslink in einer Email bestätigt.

Der Newsletter - Zielgruppe und Inhalt

Auch beim Inhalt verspricht ein gut strukturierter, kürzerer Inhalt mehr Erfolg als ein ungeordneter Wust an Informationen.
Die folgenden Aspekte sind gut geeignet, um den Newsletter interessant zu gestalten und dafür zu sorgen, dass er auch wirklich gelesen und nicht gleich gelöscht oder gar in den Spam-Ordner verschoben wird:
• Sorgen Sie für eine klare Struktur mit kurzen, prägnanten Sätzen und einer gut überschaubaren Gliederung
• Verlinken Sie einzelne Wörter oder Sätze mit einem klaren „Call to Action“ und führen Sie den Leser darüber auf Ihre Website oder zu Ihren Angeboten
• Achten Sie darauf, dass die Darstellung des Newsletters und Ihrer Internetseite für mobile Geräte ausgerichtet und optimiert sind
• Setzen Sie auf eine aussagekräftige, interessante Betreffzeile, die den Leser neugierig macht und in der Sie ihn weder mit Großbuchstaben „anschreien“ noch mit einer Vielzahl von Sonderzeichen abschrecken
• Verfügen Sie über einen eher kleinen Adress-Pool, sprechen Sie die Newsletter Empfänger persönlich an
• Neue Abonnenten sollten Sie immer mit einer kurzen E-Mail persönlich begrüßen und sich für das Abonnement bedanken
• Erstellen Sie kurze Umfragen, um mehr über Ihre Abonnenten zu erfahren und filtern Sie so später die Empfänger Ihrer Newsletter ganz gezielt. So können Sie beispielsweise gezielt spezielle Newsletter für junge Familien mit Kindern oder für Senioren erstellen und verschicken
• Achten Sie auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik
• Gestalten Sie auch die Möglichkeit zur Abmeldung vom Newsletter transparent.

Erstellen, Verschicken und Auswerten des Newsletters

Nun müssen Sie natürlich nicht jedem Abonnenten eine persönliche E-Mail schreiben. Um einen Newsletter zu erstellen und zu verschicken gibt es viele verschiedene E-Mailmarketing Tools. Zu den meistgenutzten Tools gehören beispielsweise das kostenlose Programm MailChimp oder das kostenpflichtige CleverElements.
Mit diesen E-Mailmarketing Tools ist es einfach, Newsletter zu erstellen und an alle oder ausgewählte Kontakte in der Abonnentenliste zu verschicken.
Doch mit dem Erstellen und Verschicken allein ist es nicht getan, sehr wichtig ist auch die anschließende Auswertung. So gut wie alle Tools bieten die Möglichkeit, zu sehen ob die Newsletter geöffnet wurden und ob die darin enthaltenen Links angeklickt wurden.
Für diese Analyse sollte man sich unbedingt Zeit nehmen, denn nur so lässt sich erkennen, ob die Newsletter Kampagnen wirklich den gewünschten Erfolg haben.

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